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Teakwon Do

Ist eine koreanische Kampfstilrichtung, die als offizielle Disziplin bei den Olympischen Spielen vertreten sein wird. Diese Kampfkunst wurde nach dem zweiten Weltkrieg aus alten Stilen in Korea entwickelt und ist in der heute praktizierten Form seit 1955 öffentlich bekannt.

In den 60 iger Jahren kam Taekwon – Do nach Deutschland und ist vor allem durch seine vielfältigen Fuß – und Handtechniken schnell beliebt geworden.

Die Bedeutung des Wortes „Taekwon Do„
Wörtlich heißt Taekwon – Do :


TAE             = alle Fußtechniken
KWON         = alle Handtechniken
DO              = der Weg, die Kunst, die Lehre


Die Übersetzung „ DO „ ins Deutsche ist schwierig und wird seiner waren Bedeutung nicht ganz gerecht. Es ist ein asiatischer Begriff, der im Bereich des Zen – Budhismus anzusiedeln und für viele Anfänger nur schwer nachzuvollziehen ist. Anfänger die zum Taekwon – Do kommen, wollen meistens nur „ Tae und Kwon „  lernen. Das „ DO „ erkennen sie viel später mit großer Geduld und Selbsterkenntnis.

Ein TKD – Sportler der lange, regelmäßig und richtig trainiert fühlt sich wohl und stark.
Dieses sich stark fühlen muss auch geistig verinnerlicht werden und eine positive Lebenseinstellung hervorrufen.

„ DO „ ist also der Lebensweg geprägt durch Höflichkeit, Disziplin, Gerechtigkeit, Ausdauer, Selbstkontrolle, Mut und Geduld.

Wird ein Anfänger gefragt warum er TKD ausübt, so antwortet er spontan zur Fitness oder Selbstverteidigung oder nur so zum Spaß. Er denkt also nur an sich selbst. Fragt man den gleichen Sportler nach einigen Jahren hartes und diszipliniertes Training, so ist eine innere Wandlung in ihm vorgegangen. Er ist nun bereits ein fortgeschrittener TKD- Sportler oder sogar schon Meister dieser Sportart. Zu erkennen ist dies an der Gürtelfarbe, die immer dunkler geworden ist bis zu einem schwarzen Gürtel.
Er denkt nicht mehr nur an sich. Der eventuelle Meister ist aufmerksam, bescheidener, obwohl er ein hohes Maß an Selbstbewusstsein und Ehrgefühl entwickelt hat. Dieser Sportler ist nun Lehrbefähigt und kann als Vorbild für seine Mitmenschen dienen. Es ist also sehr wichtig, das die Grundidee des „ DO „ nicht verloren geht.
Nicht nur Fuß – und Handtechniken zu lernen sondern auch gleichzeitig die geistige Komponente zu.

Ohne die Beachtung dieser Grundidee, Geist und Körper gleichzeitig und gleichmäßig zu schulen, führt TKD zu einem Gefährlichen, schlechten Lebensweg und einer bösartigen Kunst.
Es sollte auch nur deutlich gemacht werden, dass TKD nicht nur eine Kampfkunst bzw. ein Kampfsport ist (obwohl man ihn auch nur als solchen betreiben kann), sondern dass TKD eine Lebensaufgabe sein kann.
Dies ist natürlich als langfristiges Ziel des TKD anzusehen und es braucht zunächst einmal viel Zeit, um dies zu erkennen.

Auf dem Weg dahin werden den Schülern aber schon Verhaltensweisen abverlangt, die sie, meist unbewusst, in die angestrebte Richtung bescheidener, obwohl er ein hohes Maß an Selbstbewusstsein und Ehrgefühl entwickelt hat.
Dieser Sportler ist nun Lehrbefhigt und kann als Vorbild für seine Mitmenschen dienen(Ziele) leiten und ohne die das TKD zur rein sportlichen Bestätigung degradiert wird. (Taekwon Do Buch Lan-Ung, Kim 7. Dan)
Nach Gen. Choi Hong Hi (Gründer des TKD) sind die 5 Ziele zu erreichenden Ziele bei Taekwon – Do:


1. Höflichkeit  

2. Integrität   

3. Durchhaltevermögen    

4. Selbstdisziplin   

5. Unbezwinglichkeit